Handball zählt zu den beliebtesten Mannschaftssportarten. Doch wie ist ein Spiel eigentlich strukturiert und wie lange dauert ein Handballspiel? Damit Du einen schnellen Überblick erhältst, findest Du hier einfach erklärte Infos zu Spielzeit und Regeln. Mit kompakten Erklärungen zu Halbzeitlänge, Verlängerung und Auszeiten bist Du bestens vorbereitet – egal ob fürs Zuschauen oder selbst Spielen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Handballspiel dauert 60 Minuten, unterteilt in zwei Halbzeiten à 30 Minuten.
- Zwischen den Halbzeiten gibt es eine 10-minütige Pause.
- Bei Unentschieden folgt eine Verlängerung: 2 x 5 Minuten.
- Jede Mannschaft kann pro Halbzeit eine Auszeit nehmen.
- Es spielen 7 Feldspieler und 1 Torwart pro Team gleichzeitig.
Ein Handballspiel dauert insgesamt 60 Minuten
Ein Handballspiel besteht aus einer klar definierten Spielzeit. Insgesamt wird es über 60 Minuten gespielt, was für eine intensive und temporeiche Sportart wie Handball typisch ist. Diese 60 Minuten bieten ausreichend Zeit, um spannende Spielzüge und viele Tore zu erleben – für die Aktiven auf dem Feld ebenso wie für das Publikum am Spielfeldrand.
Das Spiel unterteilt sich in zwei gleich lange Halbzeiten, wobei jede Halbzeit exakt 30 Minuten dauert. Während der gesamten Spielzeit läuft die Uhr durch, nur bei bestimmten Unterbrechungen, etwa Auszeiten oder Verletzungen, wird sie angehalten. Das sorgt dafür, dass die Spieler ihre Kraft gezielt einteilen müssen, da keine beliebig langen Pausen möglich sind.
Nach den ersten 30 Minuten gibt es eine Pause von üblicherweise zehn Minuten, bevor die zweite Hälfte beginnt. Die klare Struktur erleichtert sowohl Spielern als auch Zuschauern das Verständnis des Ablaufs. Insbesondere bei engen Spielständen ist jeder Moment innerhalb dieser Stunde entscheidend, sodass Du jederzeit mit überraschenden Wendungen rechnen kannst.
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Zwei Halbzeiten mit jeweils 30 Minuten Spielzeit

Ein Handballspiel ist klar gegliedert: Es besteht aus zwei Halbzeiten, die jeweils 30 Minuten dauern. Diese Aufteilung schafft eine faire Grundlage, sodass beide Teams gleich viel Zeit haben, ihre Stärken auszuspielen und taktisch zu agieren. Während jeder Halbzeit läuft die Spieluhr kontinuierlich – nur bei besonderen Situationen wie Verletzungen, Auszeiten oder Anweisungen durch die Schiedsrichter wird sie angehalten. Das sorgt für einen dynamischen Spielfluss ohne unnötige Verzögerungen.
Nach Ablauf der ersten 30 Minuten folgt eine Pause von zehn Minuten. In dieser Zeit können sich die Spieler kurz erholen, Taktiken besprechen und neue Energie sammeln. Anschließend startet die zweite Hälfte mit frischem Einsatz.
Die klare zeitliche Struktur macht es sowohl für Einsteiger als auch fortgeschrittene Fans einfach, dem Spielverlauf zu folgen. Du hast also während der beiden 30-minütigen Abschnitte viele spannende Angriffs- und Abwehraktionen zu erwarten – denn Dein Team hat in jedem Spielabschnitt die gleiche Chance, den Ausgang zu beeinflussen. Die Spannung bleibt dabei bis zum Schluss erhalten, da jede Minute entscheidend sein kann.
Minuten Pause zwischen den beiden Halbzeiten
Zwischen den beiden Halbzeiten gibt es eine Pause von zehn Minuten. Diese kurze Unterbrechung ist ein fester Bestandteil des Handballs und bietet Dir sowie den Spielerinnen und Spielern die Gelegenheit, kurz durchzuatmen und wieder Kraft zu tanken. Während dieser Pause verlassen beide Teams das Spielfeld und können sich im Mannschaftskreis oder in der Kabine sammeln.
Die zehnminütige Pause dient nicht nur zur Erholung, sondern auch dazu, dass Trainer Anweisungen und neue Impulse geben können. Das Spieltempo im Handball ist sehr hoch, weshalb diese kleine Auszeit besonders wichtig ist. In dieser Phase hast Du als Zuschauer Zeit, einmal tief Luft zu holen oder Dich mit anderen Fans über den bisherigen Verlauf auszutauschen.
Taktische Anpassungen, motivierende Worte oder der Wechsel von Spielern – all das spielt sich während der Pause ab. Nach Ablauf der zehn Minuten werden die Seiten gewechselt, und die zweite Hälfte beginnt mit voll aufgeladenem Einsatz. Die Spannung steigt erneut an, denn gerade nach so einer kurzen Verschnaufpause findest Du häufig einen temporeichen Start in die letzten 30 Minuten vor.
„Handball ist ein unheimlich schneller und emotionaler Sport – wer einmal auf der Platte stand, weiß, wie intensiv jede Minute zählt.“ – Stefan Kretzschmar
Bei Unentschieden erfolgt gegebenenfalls Verlängerung
Steht es nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, wird das Spiel nicht direkt mit einem Remis beendet. Vielmehr sieht das Regelwerk vor, dass – besonders in K.o.-Spielen wie Pokalwettbewerben oder wichtigen Turnieren – eine Verlängerung gespielt wird. Das sorgt für zusätzliche Spannung und gibt beiden Teams noch einmal die Chance, sich den Sieg zu sichern.
Die Verlängerung besteht aus zwei mal 5 Minuten. Nach diesen weiteren zehn Minuten steht fest, ob ein Team vorne liegt und somit als Sieger vom Feld geht. Sollte es auch nach der Verlängerung weiterhin keinen Gewinner geben, kann es je nach Wettbewerb sogar zum Siebenmeterwerfen kommen. Hierbei treten die Werfer im direkten Duell gegen die Torhüter an – echte Nervenstärke ist dann gefragt.
Diese Phase bringt viel Dramatik: Spieler und Zuschauer fiebern mit jedem Ballkontakt mit, da die Uhr erneut gnadenlos tickt. Da jeder Fehler schwer wiegt und Zeit knapp ist, erlebt man oft spektakuläre Szenen. Gerade diese Momente machen Handball zu einer fesselnden Sportart, bei der bis zur letzten Sekunde alles möglich bleibt.
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| Regel / Aspekt | Erklärung |
|---|---|
| Gesamte Spielzeit | 60 Minuten, aufgeteilt in zwei Halbzeiten |
| Halbzeitdauer | 30 Minuten pro Halbzeit |
| Pause | 10 Minuten zwischen den Halbzeiten |
| Verlängerung | 2 x 5 Minuten bei Unentschieden (in K.o.-Spielen) |
| Auszeiten | 1 Auszeit pro Mannschaft und Halbzeit |
| Teamgröße | 7 Feldspieler und 1 Torwart pro Team |
| Schiedsrichter | Überwachen die Einhaltung der Spielregeln |
Verlängerung besteht aus zweimal 5 Minuten

Kommt es im Handball nach der regulären Spielzeit zu einem Gleichstand, entscheidet die Verlängerung über das Endergebnis. Hier spielen beide Mannschaften zweimal 5 Minuten weiter, um einen Gewinner zu ermitteln. Diese zehn zusätzlichen Minuten sind besonders intensiv, weil jeder Fehler und jedes Tor noch mehr Gewicht haben als zuvor.
Vor Beginn der Verlängerung wechseln die Teams erneut die Seiten und bekommen eine kurze Möglichkeit zur Erholung sowie taktischen Anweisungen durch ihre Trainer. Die Spannung auf dem Spielfeld ist deutlich spürbar, da oftmals kleine Details den Unterschied machen. Oft siehst Du in dieser Phase mutige Angriffe oder riskante Abwehraktionen – schließlich geht es jetzt ums direkte Weiterkommen oder gar um einen Titelgewinn.
Sollte es auch nach Ablauf beider Verlängerungsabschnitte immer noch unentschieden stehen, folgt in vielen Turnieren ein Siebenmeterwerfen. Bis dahin aber werden zuerst alle Kraftreserven genutzt, denn die Verlängerung bietet jedem Team nochmals die Chance, das Blatt zu wenden und mit einem Sieg vom Platz zu gehen. Die dynamische Atmosphäre und das hohe Tempo sorgen oft für spektakuläre Augenblicke und eine elektrisierende Stimmung unter allen Beteiligten.
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Jede Mannschaft hat pro Halbzeit eine Auszeit

Während eines Handballspiels hast Du als Team die Möglichkeit, pro Halbzeit eine Auszeit zu nehmen. Diese Pause dauert jeweils rund eine Minute und bietet den Trainerinnen und Trainern die wertvolle Gelegenheit, das laufende Geschehen kurz zu unterbrechen. Die Uhr wird während der Auszeit angehalten, sodass kein Team einen Zeitnachteil befürchten muss.
In dieser Zeit kann der Coach Deinen Mitspielerinnen oder Dir gezielte Hinweise geben, taktische Änderungen vornehmen oder wichtige Anweisungen mitgeben. Gerade bei engem Spielverlauf oder wenn ein wichtiger Angriff bevorsteht, ist solch eine Unterbrechung oft spielentscheidend.
Nur einmal pro Halbzeit darf ein Team von diesem Recht Gebrauch machen – daran solltest Du immer denken, wenn es mal stressig auf dem Spielfeld wird. Die Auszeit wird durch das Anzeigen einer grünen Karte am Zeitnehmertisch beantragt. Sobald das Spiel wieder läuft, beginnt alles von vorn – gestärkt durch neue Impulse und frischen Elan. Das macht diese kurze Phase nicht nur zur Erholungs-, sondern auch zur Motivationspause für die Mannschaft.
Sieben Feldspieler und ein Torwart pro Team
Beim Handball tritt jede Mannschaft mit insgesamt acht Akteuren auf das Feld: Sieben Feldspieler und ein Torwart. Die Feldspieler teilen sich die Aufgaben im Angriff und in der Abwehr, wobei sie flexibel zwischen den Positionen wechseln können. Typische Rollen sind Rückraumspieler, Kreisläufer, Außen- und Mittelpositionen, was dem Spiel seinen taktischen Reiz verleiht.
Der Torwart nimmt eine besondere Funktion ein. Er ist der einzige Spieler, der den Ball innerhalb des eigenen Torraums mit jedem Körperteil abwehren darf. Durch seine schnellen Reaktionen und sein Stellungsspiel kann er zahlreiche Würfe vereiteln und ist damit oft der Rückhalt der gesamten Mannschaft.
Während eines Spiels dürfen Teams beliebig viele Wechsel vornehmen – diese erfolgen meist blitzschnell über die Mittellinie. Das sorgt für frische Kräfte auf dem Platz. Entscheidend ist, dass immer nur maximal sieben Feldspieler plus der Torwart gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen. Wechselt zum Beispiel ein Spieler für den Torwart ein, geht es oft darum, noch einen zusätzlichen Feldangriff zu starten oder Überzahlsituationen auszunutzen. So bleibt das Geschehen stets dynamisch und spannend – sowohl für Dich als Zuschauer als auch für die Aktiven auf der Platte.
Schiedsrichter überwachen Einhaltung der Spielregeln
Im Handball spielen die Schiedsrichter eine zentrale Rolle, um den Ablauf des Spiels fair und geordnet zu gestalten. Meistens sind zwei Unparteiische gleichzeitig auf dem Feld aktiv. Sie achten darauf, dass sämtliche Regeln eingehalten werden – von der Anfangsphase bis zur letzten Spielminute. Dazu gehören das Überprüfen korrekter Würfe, die Einhaltung des Spielfeldbereichs sowie das Ahnden von Foulspielen oder unsportlichem Verhalten.
Die Kommunikation mit den Spielern erfolgt dabei mit klaren Handzeichen und Pfiffen. Kommt es zu einem Regelverstoß, greifen sie konsequent durch: So können zum Beispiel Gelbe Karten, Zeitstrafen oder sogar rote Karten verhängt werden. Damit sorgst Du als Zuschauer meist für Spannung, denn jede Entscheidung kann direkten Einfluss auf den Spielverlauf nehmen.
Sowohl Fairness als auch Sicherheit stehen bei ihren Entscheidungen stets im Vordergrund. Schiedsrichter müssen blitzschnell reagieren und auch unter Druck souverän handeln. Zudem beobachten sie nicht nur die Spieler, sondern halten auch das Zusammenspiel mit dem Kampfgericht, etwa bei Auszeiten oder Torbestätigungen, genau im Blick. Diese verantwortungsvolle Aufgabe sorgt dafür, dass der Handballsport spannend und gerecht bleibt.
