Ostern rückt jedes Jahr aufs Neue in den Mittelpunkt vieler Familien und Gemeinden. Für 2026 fällt das Fest auf Sonntag, den 5. April. Du fragst Dich vielleicht, warum dieses Datum jährlich variiert? Der Termin wird nach einer festen Regel bestimmt: Ostern findet immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling statt. Als zentrales Ereignis der christlichen Tradition wird an diesem Tag die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert, was dem Fest eine ganz besondere Bedeutung verleiht.
Das Wichtigste in Kürze
- Ostern 2026 ist am Sonntag, den 5. April.
- Das Osterdatum variiert, da es nach dem Frühlingsvollmond festgelegt wird.
- An Ostern feiern Christen die Auferstehung von Jesus Christus.
- Typische Bräuche: Osterfeuer, Ostereiersuche und festliche Gottesdienste.
- Ostermontag ist ebenfalls ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.
Ostern 2026 fällt auf Sonntag, den 5 April
Das Osterfest im Jahr 2026 findet am Sonntag, den 5. April statt. Der Termin für Ostern wird jedes Jahr neu berechnet und richtet sich nach dem ersten Frühlingsvollmond: Immer der erste Sonntag danach ist als Ostersonntag festgelegt. Weil das christliche Fest an kein festes Datum gebunden ist, kann es manchmal schon Ende März oder erst Mitte April gefeiert werden.
Dieser Tag nimmt einen ganz besonderen Platz im Kalender ein, denn er steht für die Auferstehung von Jesus Christus. Für viele Menschen bedeutet das nicht nur Zeit mit der Familie, sondern auch gemeinsame Aktivitäten wie das Suchen bunter Eier oder traditionelle Gottesdienste in der Gemeinde.
Der Ostersonntag ist zugleich der wichtigste Feiertag im Christentum, da er Hoffnung und Neubeginn symbolisiert. Viele freuen sich außerdem auf den darauffolgenden Ostermontag, der ebenso ein gesetzlicher Feiertag ist und häufig zu einem verlängerten Wochenende genutzt wird. Egal ob in großen Städten oder kleinen Dörfern – die verschiedenen Bräuche sorgen immer wieder für besondere Erlebnisse rund um diese Tage.
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Ostern ist ein bewegliches christliches Fest

Dieser besondere Rhythmus hat historische Gründe. Das Christentum orientierte sich bei der Festlegung von Ostern sowohl am jüdischen Pessachfest als auch am natürlichen Kalender. Der Frühlingsvollmond spielt dabei eine zentrale Rolle, da er symbolisch für neues Leben und Aufbruch steht – passend zum Glauben an die Auferstehung von Jesus Christus.
Die Verschiebung des Datums sorgt dafür, dass Osterbräuche wie das Bemalen und Verstecken von Eiern immer etwas anders erlebt werden. Jeder Ostertermin bringt durch die Jahreszeit eigene Stimmungen und Möglichkeiten zum Feiern mit sich. So bleibt Ostern ein Ereignis, das Generationen verbindet, unabhängig davon, wann es gefeiert wird.
Grundlage des Datums: erster Sonntag nach Frühlingsvollmond
Das genaue Datum von Ostern ist nicht jedes Jahr gleich, sondern richtet sich nach einer speziellen Regel im christlichen Kalender. Der entscheidende Faktor dabei ist der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Damit wird Ostern stets im Zeitraum zwischen Ende März und Mitte April gefeiert. Die Berechnung geht auf lange Traditionen zurück, die sich am jüdischen Pessachfest orientieren.
Der Startpunkt für die Festlegung liegt beim astronomischen Frühlingsanfang, also meist am 20. oder 21. März. Nun wartet man darauf, wann der nächste Vollmond stattfindet. Direkt danach kommt der erste Sonntag – und schon steht das Osterdatum fest. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass das Fest zwar jährlich wechselt, aber immer im Frühling bleibt.
Durch diese flexible Regelung erleben viele Menschen den besonderen Charakter von Ostern immer wieder neu. Es spielt keine Rolle, ob Anfang April bereits die ersten Blumen blühen oder noch letzte Schneereste liegen: Ostern bringt Hoffnung und Aufbruch in die Jahreszeit und ist weltweit mit zahlreichen Traditionen verbunden. Ob Gottesdienste, Familienfeste oder das Suchen bunt bemalter Eier – dieses wechselnde Datum gibt dem Fest jedes Jahr seine eigene Note.
Zu Ostern erwacht die Hoffnung auf neue Anfänge in jedem von uns. – Dietrich Bonhoeffer
Feier der Auferstehung von Jesus Christus
Ostern ist vor allem das Fest, an dem die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wird. Nach der Überlieferung im Neuen Testament wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt und ist am dritten Tag, also am Ostersonntag, wieder lebendig geworden. Dieses Ereignis steht im Zentrum des Glaubens vieler Christinnen und Christen, denn es symbolisiert den Sieg über den Tod und gibt Hoffnung auf ein neues Leben.
Die Freude über die Auferstehung spiegelt sich in zahlreichen Traditionen wider. Dazu gehören feierliche Gottesdienste, festlicher Blumenschmuck und Musik, aber auch Osterlieder und besondere Gebete. Viele Menschen nehmen um die Ostertage bewusst an kirchlichen Veranstaltungen teil, um dieses Wunder gemeinsam zu feiern.
Auch Familien kommen zusammen, um miteinander Zeit zu verbringen und Rituale wie das gemeinsame Frühstück am Ostermorgen zu pflegen. Das Teilen von bemalten Eiern oder das Anzünden eines Osterfeuers sind Zeichen für Neubeginn und Gemeinschaft. So erinnern sich alle daran, dass mit Ostern Hoffnung, Licht und Freude neu ins Leben treten.
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| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wann ist Ostern 2026? | Sonntag, 5. April 2026 |
| Warum variiert das Osterdatum? | Weil Ostern immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gefeiert wird. |
| Was wird an Ostern gefeiert? | Die Auferstehung von Jesus Christus |
| Welche typischen Bräuche gibt es? | Osterfeuer, Ostereiersuche, Gottesdienste |
| Ist Ostermontag ein Feiertag? | Ja, Ostermontag ist ein gesetzlicher Feiertag |
Ostern gilt als wichtigstes Fest im Christentum

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen festliche Gottesdienste, bei denen Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck kommen. Oft beginnt schon in der Osternacht das Feiern mit Kerzenlicht und Musik, um symbolisch das Licht in die Welt zu bringen. Auch Familien nutzen diese Zeit für gemeinsames Essen, das Teilen von selbst bemalten Eiern und verschiedene Spiele.
Das erste Grün draußen und die frische Frühlingsluft unterstreichen den Neubeginn, den dieses Fest verkörpert. Ob beim Osterfrühstück, beim Suchen nach Süßigkeiten oder beim Entzünden eines großen Osterfeuers – überall ist spürbar, dass Ostern als Höhepunkt des christlichen Jahres gilt. Es stärkt das Gefühl von Zusammenhalt, Zuversicht und einer tiefempfundenen Freude am Leben.
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Typische Bräuche: Osterfeuer, Ostereiersuche, Gottesdienste

Sehr beliebt ist auch die Ostereiersuche, besonders bei Kindern. Im Garten oder in der Wohnung werden bunt bemalte Eier und kleine Überraschungen versteckt. Das gemeinsame Suchen schweißt Familien zusammen und macht Groß und Klein gleichermaßen Freude. Die bunten Eier stehen dabei als Symbol für neues Leben und Hoffnung.
Ein weiterer fester Bestandteil vieler Osterfeiern sind festliche Gottesdienste. In den Kirchen wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert – oft mit Musik, Blumenschmuck und feierlicher Atmosphäre. Viele besuchen diese Gottesdienste, um gemeinsam Dankbarkeit und Lebensfreude auszudrücken. So bringen die verschiedenen Bräuche immer wieder ein Gefühl von Zusammenhalt und Fröhlichkeit in den Alltag zurück.
Ostermontag ist ebenfalls ein gesetzlicher Feiertag
Ostermontag ist in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag und schenkt vielen Menschen ein langes Wochenende. Das bedeutet, dass Du an diesem Tag nicht zur Arbeit oder in die Schule musst – viele Geschäfte bleiben geschlossen und auch öffentliche Einrichtungen nutzen die Gelegenheit für eine Pause. Oft steht dieser Tag im Zeichen von Erholung und gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie.
Viele nehmen sich bewusst Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang, ein gemütliches Frühstück oder Besuche bei Freunden und Verwandten. Besonders beliebt sind Ausflüge ins Grüne, denn zu dieser Jahreszeit zeigt sich oft schon die volle Blütenpracht des Frühlings. Für einige beginnt der Tag mit einem festlichen Gottesdienst, andere genießen einfach nur die Ruhe abseits des Alltags.
Der Ostermontag schließt das Osterfest ab und gibt jedem die Möglichkeit, noch einmal durchzuatmen, bevor der normale Wochenrhythmus wieder startet. In manchen Regionen gehören weiterhin kleine Feiern oder traditionelle Veranstaltungen dazu, wie etwa Umzüge oder Musikaufführungen. Dank dieses zusätzlichen Feiertages bleibt mehr Raum für Begegnung und gemeinsame schöne Stunden.
Das Datum verändert sich jedes Jahr
Anders als feste Feier- oder Gedenktage wie Weihnachten verändert sich das Osterdatum jedes Jahr. Dafür ist eine jahrhundertealte kirchliche Regel verantwortlich, die den Frühlingsanfang und den ersten Vollmond danach miteinander verbindet. So fällt Ostern mal in den späten März und ein anderes Mal erst in die zweite Aprilhälfte. Diese Verschiebung sorgt regelmäßig für Überraschungen bei der Jahresplanung.
Durch die wechselnden Termine ergeben sich auch unterschiedliche Rahmendaten für Ferienzeiten, Feiertage und Familienaktivitäten. Oft wird im Vorfeld genau geschaut, wann die Osterfeiertage liegen – ob schon erste Blumen blühen oder vielleicht noch Schnee liegt, macht das Fest immer wieder besonders.
Besonders interessant ist es, dass diese Regel seit vielen Jahrhunderten gleich geblieben ist. Christen auf der ganzen Welt berechnen den Termin nach denselben Prinzipien. Das sorgt dafür, dass Ostern jedes Jahr mit einer ganz eigenen Atmosphäre gefeiert werden kann und jeder Frühlingsbeginn seine persönliche Note erhält. Die bewegliche Natur des Osterfestes bringt dadurch eine schöne Abwechslung in unseren Kalender und erinnert daran, dass Traditionen lebendig bleiben dürfen.
