Tiramisu gilt als einer der bekanntesten Klassiker der italienischen Dessertküche. Mit seiner unverwechselbaren Schichtung aus luftiger Mascarpone-Creme, getränkten Löffelbiskuits und zartem Kakaopulver begeistert es Genießer auf der ganzen Welt.
Dieses Rezept zeigt Dir, wie Du Schritt für Schritt ein original italienisches Tiramisu ganz einfach zuhause nachmachen kannst. Die Zubereitung gelingt auch ohne langjährige Backerfahrung und sorgt garantiert für den authentischen Geschmack Italiens in Deiner Küche.
Das Wichtigste in Kürze
- Original italienisches Tiramisu besteht aus Mascarpone, Eiern, Zucker, Löffelbiskuits, Espresso und Kakao.
- Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Mascarpone glatt unterrühren, Eischnee vorsichtig unterheben.
- Löffelbiskuits werden nur kurz in abgekühltem Espresso getränkt, damit sie nicht zerfallen.
- Schichte abwechselnd Biskuits und Creme, mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben – für die finale, klassische Tiramisu-Note.
Zutaten: Mascarpone, Eier, Zucker, Löffelbiskuits, Espresso, Kakao
Für ein original italienisches Tiramisu benötigst Du nur wenige, aber besonders ausgewählte Zutaten. Ganz wichtig ist die Mascarpone, denn sie sorgt für die typisch cremige und reichhaltige Konsistenz. Sie sollte frisch sein und von hoher Qualität, damit sich der zarte Charakter des Desserts voll entfalten kann.
Eier sind ebenfalls unentbehrlich. Du verwendest sie getrennt: Das Eigelb wird mit Zucker schaumig geschlagen und bildet zusammen mit dem Mascarpone das Herzstück der Creme. Der aufgeschlagene Eischnee verleiht der Masse ihre wunderbare Leichtigkeit. Guter Zucker ist notwendig, damit die Süße angenehm zur Geltung kommt, ohne zu dominieren.
Die typische Schichtung erreichst Du mit Löffelbiskuits. Diese werden kurz in abgekühltem Espresso getränkt, wodurch sie das einmalige Aroma aufnehmen und trotzdem noch eine feine Struktur behalten. Ein kräftiger, echter Espresso bringt dabei einen authentisch italienischen Geschmack ins Spiel.
Als letzter Schritt wird das fertige Dessert großzügig mit feinem Kakaopulver bestäubt. Erst dadurch erhält Tiramisu den unverwechselbaren, leicht herben Abschluss, der hervorragend mit der samtigen Creme harmoniert.
Mit diesen wenigen, aber klassischen Zutaten gelingt Dir ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis, bei dem jede Komponente ihren unverzichtbaren Beitrag leistet.
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Eier trennen, Eigelb mit Zucker schaumig schlagen

Nachdem Du das Eigelb abgetrennt hast, schlägst Du es zusammen mit dem Zucker schaumig. Dieser Schritt ist unverzichtbar, da durch das kräftige Aufschlagen eine samtige, helle Masse entsteht, die dem Dessert seine Lockigkeit verleiht. Nimm Dir ausreichend Zeit und verwende am besten einen elektrischen Handmixer. So löst sich der Zucker vollständig auf, während das Volumen der Masse sichtbar zunimmt.
Das Ziel: Eine cremig-luftige Eigelb-Zucker-Mischung, deren Konsistenz beim Unterrühren des Mascarpone für den charakteristischen Schmelz sorgt. Achte darauf, keine Klümpchen entstehen zu lassen – bei Bedarf kann der Vorgang einige Minuten dauern. Die fluffige Textur bildet im späteren Dessert die perfekte Basis für die Kombination mit Mascarpone und Eischnee.
Dieser Schritt bestimmt maßgeblich die Qualität Deiner Tiramisu-Creme und trägt dazu bei, dass das fertige Dessert genauso weich und locker schmeckt wie original in Italien.
Mascarpone unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren
Jetzt beginnt der wohl wichtigste Moment für die Cremigkeit Deines Tiramisus: Die Mascarpone wird nach und nach zur schaumigen Eigelb-Zucker-Mischung gegeben. Arbeite hierbei langsam und vorsichtig, damit die Konsistenz schön glatt bleibt und nicht klumpt. Die Mascarpone sollte idealerweise Zimmertemperatur haben – so lässt sie sich leichter verarbeiten und verbindet sich optimal mit der übrigen Masse.
Rühre die Mascarpone mit einem Schneebesen oder auf niedriger Stufe mit dem Handmixer unter die Eigelbmischung ein. Achte darauf, dass alles eine gleichmäßige, geschmeidige Creme ergibt. Kleine Mascarpone-Stückchen sollten am Ende nicht mehr zu sehen sein. Zwischendurch lohnt es sich, den Rand der Schüssel abzustreichen, damit auch wirklich alle Bestandteile miteinander vermengt werden.
Mit diesem Schritt legst Du das geschmackliche Fundament für Deine Tiramisu-Creme. Jetzt entsteht die typische, vertraute Samtigkeit, die später beim Essen auf der Zunge zergeht. Die fertige Creme zeichnet sich durch ihre zarte Festigkeit und ihr volles Aroma aus – ganz genau so, wie man es von echtem italienischem Tiramisu kennt.
Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst. – François de La Rochefoucauld
Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben
Ein entscheidender Schritt für die unverwechselbare Leichtigkeit des Tiramisus ist es, das Eiweiß sehr steif aufzuschlagen. Verwende hierfür am besten eine saubere und fettfreie Schüssel sowie einen Handmixer. Das Eiweiß sollte so lange geschlagen werden, bis es richtig fest ist und Spitzen bildet, die beim Herausziehen der Rührbesen stehenbleiben.
Sobald das Eiweiß diese gewünschte Konsistenz erreicht hat, wird es sehr behutsam unter die Mascarpone-Eigelb-Creme gezogen. Arbeite dabei mit einem großen Löffel oder Teigschaber langsam von unten nach oben – nur so bleibt das Volumen erhalten und die Mischung wird nicht zu flüssig. Es ist wichtig, dass Du geduldig bist und den Eischnee wirklich sachte zufügst, damit die Creme luftig bleibt.
Durch das vorsichtige Unterheben entsteht eine besonders zarte und angenehme Struktur. Genau dieser Arbeitsschritt macht aus einer schweren Masse eine locker-leichte Tiramisu-Creme. Am Ende sollte alles gleichmäßig vermischt sein, ohne dass sichtbare Eiweiß-Flocken zurückbleiben. So bekommt Dein Dessert diesen cremigen und doch herrlich luftigen Biss, den man beim traditionellen italienischen Tiramisu so schätzt.
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| Zutat | Verwendung im Tiramisu |
|---|---|
| Mascarpone | Sorgt für die typische Cremigkeit und das volle Aroma der Creme |
| Eier | Eigelb für die Cremebasis, Eiweiß für die luftige Leichtigkeit |
| Zucker | Gibt der Creme die perfekte Süße |
| Löffelbiskuits | Werden in Espresso getränkt und abwechselnd mit der Creme geschichtet |
| Espresso | Verleiht den Biskuits das typische, herbe Aroma |
| Kakaopulver | Wird vor dem Servieren aufgestreut und rundet das Dessert ab |
Löffelbiskuits kurz in abgekühltem Espresso tränken

Es ist wichtig, dass der Kaffee wirklich kalt oder zumindest lauwarm ist, da sich die Biskuits in heißem Espresso zu schnell vollsaugen und matschig werden würden. Am besten verwendest Du starken, frisch gebrühten Espresso, da sein intensiver Geschmack perfekt mit der süßen Creme harmoniert.
Nachdem die Löffelbiskuits getränkt sind, legst Du sie dicht an dicht als erste Schicht in Deine Form. Achte darauf, keine Lücken zu lassen, damit jede Portion später gleichmäßig saftig bleibt. Der typisch italienische Tiramisu-Geschmack entwickelt sich genau dann am besten, wenn die Harmonie zwischen Kaffee, Creme und Biskuit stimmt – deshalb lohnt sich Sorgfalt bei diesem Schritt allemal.
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Abwechselnd Biskuits und Creme in Form schichten

Verteile anschließend etwa die Hälfte der vorbereiteten Mascarpone-Creme vorsichtig über den Biskuits. Streiche die Masse mit einem Teigschaber oder Löffel glatt, damit die Creme überall gleich dick verteilt ist. Dadurch erhält Dein Dessert die gewünschte, cremige Textur und sieht zudem besonders ansprechend aus.
Im nächsten Schritt folgt erneut eine Schicht getränkter Löffelbiskuits. Diese legst Du genauso sorgfältig auf die erste Cremeschicht und drückst sie leicht an. Danach gibst Du die restliche Mascarpone-Masse darüber und verteilst sie gleichmäßig bis zum Rand der Form.
Durch das abwechselnde Schichten verbinden sich Biskuit und Creme optimal miteinander. Während das Tiramisu im Kühlschrank ruht, zieht es wunderbar durch und entwickelt seinen charaktervollen Geschmack. Der finale Genuss gelingt so garantiert – typisch italienisch und herrlich cremig!
Mindestens vier Stunden im Kühlschrank kühlen
Nach dem Schichten ist Geduld gefragt: Damit das Tiramisu seinen typisch cremigen Charakter entfalten kann, solltest Du es unbedingt für mindestens vier Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Erst in dieser Zeit verbinden sich die verschiedenen Komponenten zu einer harmonischen Einheit – der Geschmack des Espresso zieht bis in die Biskuits ein und die Creme erhält ihre perfekte Festigkeit.
Durch die kühle Lagerung wird das Dessert nicht nur stabiler, sondern auch geschmacklich intensiver. Die feinen Noten von Mascarpone, Kakao und Kaffee verschmelzen auf ganz besondere Weise. Am besten deckst Du die Form während dieser Phase mit Frischhaltefolie ab, damit keine fremden Aromen aus dem Kühlschrank aufgenommen werden.
Du wirst feststellen, dass das Tiramisu nach dieser wichtigen Ruhephase besonders leicht zu portionieren ist. Die einzelnen Stücke bleiben formstabil und lassen sich mühelos servieren. Wer mag, kann das Dessert sogar über Nacht kühlen – so entwickelt es einen noch volleren, ausgewogenen Geschmack, der jedes Detail zur Geltung bringt.
Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben
Jetzt kommt der krönende Abschluss Deines original italienischen Tiramisus: Bevor Du das Dessert servierst, bestäubst Du die Oberfläche großzügig mit Kakaopulver. Verwende hierfür am besten ein feinmaschiges Sieb, damit sich der Kakao gleichmäßig über die Mascarponecreme legt und keine Klümpchen entstehen. Das sorgt nicht nur für das klassische, appetitliche Aussehen, sondern unterstreicht auch den feinen Geschmack des Desserts.
Der intensive, leicht herbe Kakao bildet einen angenehmen Kontrast zur süßen und cremigen Füllung und bringt das Aroma aller Zutaten hervorragend zur Geltung. Achte darauf, wirklich erst kurz vor dem Servieren zu bestäuben – so bleibt die Kakaoschicht trocken und verliert nichts von ihrer eleganten Optik. Sobald der erste Löffel durch die samtige Kakaoschicht gleitet, entfaltet sich das authentische Geschmackserlebnis, das Kenner besonders schätzen.
Durch diesen Schritt wird Dein Tiramisu optisch und geschmacklich perfekt abgerundet und verwandelt jede Portion in ein kleines Dolce-Vergnügen auf italienische Art.
