Du hast es wahrscheinlich schon erlebt: Das Handy klingelt, während Du am Steuer sitzt, und der Drang ist groß, schnell einen Blick auf das Display zu werfen. Doch die Folgen können gravierend sein. In Deutschland gelten klare Vorschriften zur Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt. Wer diese Regeln missachtet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Nicht nur das Telefonieren, sondern auch das Tippen oder Scrollen am Handy kann ein teures Vergnügen werden.
Das Wichtigste in Kürze
- Handy am Steuer kostet mindestens 100 € Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg.
- Gefährdung erhöht die Strafe: 150 €, 2 Punkte; bei Unfall 200 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot.
- Bedienung des Smartphones ist auch bei Rot mit laufendem Motor verboten.
- Erlaubt: Nur Freisprechanlage oder Sprachsteuerung, niemals das Gerät in die Hand nehmen.
- Verstoß gilt für alle Fahrzeuge – Auto, Fahrrad und E-Scooter.
Gesetzliches Handyverbot während der Fahrt in Deutschland
In Deutschland ist das Handyverbot während der Autofahrt gesetzlich klar geregelt. Du darfst ein elektronisches Gerät, wie etwa Dein Smartphone, während der Fahrt nur benutzen, wenn das Fahrzeug steht und der Motor vollständig ausgeschaltet ist. Das bedeutet: Auch wenn Du an einer roten Ampel hältst oder im Stau stehst, ist die Nutzung des Handys nicht erlaubt, solange der Motor läuft – nicht einmal zum kurzen Tippen oder Scrollen.
Der Gesetzgeber untersagt dabei ausdrücklich das Aufnehmen oder Halten von Geräten in der Hand, um sie zu bedienen. Das gilt für Telefonate ebenso wie zum Beispiel für das Einstellen eines Navigationsziels. Selbst Sprachnachrichten abzuhören oder kurz eine Nachricht zu lesen, fällt unter dieses Verbot. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn das Gerät freihändig über die Freisprechanlage bedient werden kann und Du es weder aufnimmst noch festhältst.
Grund für diese strikten Regeln ist die erhöhte Unfallgefahr, denn schon ein kurzer Moment der Ablenkung kann schwerwiegende Folgen haben. Mit dem Handy in der Hand bist Du unaufmerksamer und riskierst sowohl Deine Sicherheit als auch die anderer Verkehrsteilnehmer. Die Straßenverkehrsordnung sorgt hier mit eindeutig geregelten Vorgaben für mehr Schutz im Straßenverkehr und macht deutlich: Bei aktiver Fahrt bleibt das Handy am besten außer Reichweite.
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Bußgeld bei erstmaligem Verstoß: 100 Euro
Schon beim ersten Mal reicht es aus, das Smartphone nur kurz in die Hand zu nehmen – eventuell um einen Anruf anzunehmen oder schnell auf eine Nachricht zu schauen. Die Polizei muss dafür kein laufendes Telefonat beobachten; allein das Halten oder Bedienen zählt bereits als Ordnungswidrigkeit. Es genügt also, wenn Du im Auto an der Ampel stehst und beispielsweise durch Nachrichten scrollst.
Besonders kritisch bewertet der Gesetzgeber den Aspekt der Ablenkung: Schon wenige Sekunden reichen aus, um gefährliche Verkehrssituationen heraufzubeschwören. Deshalb dient die Geldstrafe auch dazu, ein Bewusstsein für die Gefahren beim Handygebrauch hinterm Steuer zu schaffen. Auch bei vermeintlich kleinen Verstößen gilt: Die Risiken sind hoch, sowohl finanziell als auch verkehrssicherheitstechnisch.
Punkte in Flensburg: 1 Punkt fürs Handy am Steuer
Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, landet nicht nur im Bußgeldkatalog – es folgt zusätzlich ein Punkt in Flensburg. Dieser Punkt wird im sogenannten Fahreignungsregister eingetragen. Dort bleibt er für mindestens zwei Jahre bestehen und kann langfristige Auswirkungen auf Dich haben. Selbst wenn es bei diesem einen Verstoß bleibt, zeigt sich die Verkehrssünderdatei unerbittlich: Die Strafe ist bundesweit einheitlich geregelt.
Verlierst Du also beim ersten Mal vielleicht noch den Überblick über Deine Eintragungen, kann eine Häufung solcher Punkte schnell zum Problem werden. Ab einer bestimmten Anzahl drohen weitere Konsequenzen wie etwa ein Fahrverbot oder sogar der Entzug der Fahrerlaubnis. Gerade deshalb solltest Du jeden einzelnen Punkt ernst nehmen und Dir bewusst machen, dass jeder Zähler Deinen Führerschein gefährden kann.
Das System dient dazu, das Bewusstsein für verantwortungsvolles Fahren zu schärfen. Wer wiederholt auffällig wird, muss mit schmerzhaften Einschränkungen rechnen. Schon ein einzelner Punkt durch den Handyverstoß zeigt, dass die Behörden keinerlei Toleranz gegenüber Ablenkung während der Fahrt zeigen. Es lohnt sich also, auf die eigene Verkehrssicherheit zu achten und sich vor weiteren Punkten zu schützen.
Unterm Strich spricht viel dafür, das Smartphone während der Fahrt ganz beiseitezulegen. Nur so kannst Du dauerhaft unnötigen Ärger vermeiden und bist sicher unterwegs.
„Wer am Steuer das Handy nutzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben anderer.“ – Andreas Scheuer
Gefährdung erhöht Strafe auf 150 Euro und 2 Punkte
Sobald durch die Nutzung des Handys am Steuer eine Gefährdung für den Straßenverkehr entsteht, steigt die Strafe deutlich an. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Du beim Tippen einer Nachricht einen Radfahrer übersiehst oder im letzten Moment bremsen musst, weil Deine Aufmerksamkeit abgelenkt war. In solchen Situationen werden 150 Euro Bußgeld und 2 Punkte in Flensburg fällig.
Diese höhere Sanktion sorgt dafür, dass Unachtsamkeit mit weitreichenden Konsequenzen verbunden ist. Bereits ein kurzer Blick aufs Smartphone kann zu einer gefährlichen Situation führen – und der Gesetzgeber geht entschieden dagegen vor. Wer andere Verkehrsteilnehmer ernsthaft in Gefahr bringt, wird somit strenger bestraft als bei einem einfachen Verstoß ohne Gefährdung.
Auch Fahranfänger sollten sich das erhöhte Risiko vor Augen halten, da gerade sie besonders gefährdet sind, durch Ablenkung Fehler zu begehen. Die Polizei bewertet jede Einzelsituation individuell, doch sobald ein potenzielles Risiko entsteht, gelten die strengeren Regeln. Letztlich geht es darum, Dich sowie alle anderen auf der Straße besser zu schützen.
Je nach Schwere und Verlauf der Gefährdung kann außerdem geprüft werden, ob weitere Maßnahmen wie eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet werden. Um solche Konsequenzen zu vermeiden, empfiehlt es sich, elektronische Geräte konsequent aus der Hand zu legen und die Fahrt stets aufmerksam zu führen.
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| Verstoß | Strafe |
|---|---|
| Handy am Steuer, kein Unfall, kein Gefährdung | 100 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg |
| Handy am Steuer mit Gefährdung | 150 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg |
| Handy am Steuer mit Unfallfolge | 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot |
| Nutzung bei Ampelhalt mit Motor an | 100 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg |
| Bedienung Navigation während der Fahrt | 100 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg |
Unfall verursacht: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, Fahrverbot
Die Strafen zeigen klar, wie ernst der Gesetzgeber Unfälle aufgrund von Ablenkung nimmt. Ein kurzer Blick aufs Smartphone genügt, um brenzlige Situationen zu verursachen und nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer erheblich zu gefährden. Deshalb steht bei einem Unfall neben dem finanziellen Schaden vor allem der Aspekt der Verkehrssicherheit im Vordergrund.
Mit dieser Regelung will man deutlich machen: Wer das Handy nicht liegen lässt und damit einen Unfall verursacht, trägt eine besondere Verantwortung – und muss bereit sein, die entsprechenden Konsequenzen zu akzeptieren. Es lohnt sich also, dem Smartphone während der Fahrt keine Aufmerksamkeit zu schenken und sich voll und ganz auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren.
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Handyverstoß gilt auch bei Ampelhalt mit Motor an
Diese Regel gilt unabhängig davon, wie lange die Wartezeit ist. Erwischt Dich die Polizei dabei, drohen Dir dieselben Sanktionen wie bei Fahrten mit rollendem Auto: Ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Der Gesetzgeber will damit verhindern, dass die Konzentration während des gesamten Aufenthalts im Straßenverkehr abgelenkt wird.
Auch das Argument, nur kurz etwas prüfen zu wollen, zählt hier nicht. Die Vorschriften sind eindeutig: Elektronische Geräte dürfen erst wieder bedient werden, wenn der Motor komplett ausgestellt ist. Damit ist klar geregelt, dass Ablenkung durch mobile Endgeräte konsequent unterbunden werden soll. Um Strafen zu vermeiden und sicher unterwegs zu sein, bewahrst Du Dein Handy am besten stets außerhalb der Reichweite auf, solange der Motor läuft.
Auch Navigationsbedienung während der Fahrt ist strafbar
Die Bedienung eines Navigationsgeräts während der Fahrt ist nicht erlaubt und wird laut Gesetz genauso behandelt wie das Tippen oder Telefonieren mit dem Handy am Steuer. Sobald Du das Navigationsgerät aufnimmst oder über den Touchscreen ein Ziel eingibst, gilt dies als unerlaubte Nutzung eines elektronischen Gerätes im Straßenverkehr. Das Risiko für gefährliche Situationen steigt erheblich, wenn Deine Aufmerksamkeit durch die Eingabe von Adressen oder das Suchen nach Routen abgelenkt wird.
Viele unterschätzen, dass auch moderne Smartphones mit eingebauter Navigation unter diese Regelung fallen. Selbst wenn Du nur kurz etwas anpassen möchtest – beispielsweise unterwegs eine neue Route auswählst oder eine Adresse änderst – drohen Dir ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Die Polizei achtet gezielt darauf, ob Autofahrende elektronische Geräte während der Fahrt berühren und bedienen.
Erlaubt bleibt lediglich die Sprachsteuerung oder freihändige Bedienung, ohne das Gerät in die Hand zu nehmen. Am sichersten ist es jedoch, alle Einstellungen vor Fahrtantritt vorzunehmen und während der Fahrt ausschließlich akustische Anweisungen zu nutzen. So schützt Du nicht nur Dich selbst, sondern trägst auch zur allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr bei.
Um Unannehmlichkeiten und unnötige Risiken zu vermeiden, solltest Du Dein Navigationsgerät daher niemals manuell während der Fahrt bedienen. Stelle sämtliche Ziele ein, bevor Du losfährst, und halte gegebenenfalls nur an einem sicheren Ort an, um Änderungen vorzunehmen.
Freisprechanlage erlaubt, Gerät darf nicht aufgenommen werden
Wenn Du während der Fahrt telefonieren möchtest, ist die Nutzung einer Freisprechanlage ausdrücklich erlaubt. Wichtig dabei ist jedoch, dass Du das Gerät keinesfalls in die Hand nimmst oder hältst. Das Gesetz schreibt vor, dass alle Bedienvorgänge komplett freihändig erfolgen müssen – also über eine Sprachsteuerung oder Tasten am Lenkrad. Nur so bleibst Du voll konzentriert und kannst Dich weiterhin sicher auf den Straßenverkehr fokussieren.
Die Benutzung des Smartphones selbst – etwa zum Halten ans Ohr oder zum schnellen Tippen – ist nicht gestattet, auch wenn ein Gespräch aktiviert wird. Bereits das Aufnehmen des Geräts während eines Telefonats kann ausreichen, um mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg belangt zu werden. Selbst wenn das Handy lediglich für einen kurzen Moment in der Hand liegt, zählt das als Verstoß gegen die geltenden Verkehrsregeln.
Achte daher darauf, dass Dein Smartphone fest in einer Halterung steckt und die Bedienung ausschließlich per Sprachbefehl erfolgt. Moderne Fahrzeuge bieten oft komfortable Schnittstellen zur Koppelung von Mobiltelefonen, sodass keine Ausrede gilt, das Gerät trotzdem in die Hand zu nehmen. Mit diesen einfachen Maßnahmen bist Du nicht nur gesetzeskonform unterwegs, sondern erhöhst auch aktiv Deine Sicherheit und die aller anderen Verkehrsteilnehmer.

